Hanauer Museum sammelt Corona-Objekte

Das Hanauer Museum bittet momentan um Dokumente, Alltagsgegenstände und größere Objekte, um kommenden Generationen anhand dieser Einzelstücke die Corona-Krise und deren Auswirkungen greifbar zu machen.

Gesucht werden unter anderem Bekanntmachungen, Plakate, Flugblätter, Verbots- und Gebotsschilder, Vorschriften, Beschwerdebriefe, nicht mehr benötigte Handschuhe und Masken, gebrauchte Schutzkleidung, leere Desinfektionsbehälter, sowie verwendete oder verschweißte Test-Kits. Ebenso von Bedeutung ist die Geschichte hinter den Einzelstücken. Getragene Kleidungsstücke oder Masken müssen vor der Abgabe gewaschen werden. „Schon heute ist klar, dass Corona einen drastischen Einschnitt in das gesellschaftliche Leben darstellt und deshalb für die Nachwelt von enormer Bedeutung ist“, erklärt Dr. Ute Scherb, Leiterin des Hanauer Museums und des Stadtarchivs. „Dafür sammeln wir zurzeit möglichst viele Gegenstände, die diese Ausnahmezeit anschaulich machen.“ Größere Exponate, wie zum Beispiel ein ausrangiertes Beatmungsgerät, würden ebenfalls in die Kollektion aufgenommen werden. Personen mit Zugang zu Dokumenten, Objekten oder Hinweisen zu diesem Thema können sich telefonisch unter 07851 88-2650 direkt an Ute Scherb wenden. Caroline Kircher vom Hanauer Museum ist ebenfalls als Ansprechpartnerin sowohl telefonisch unter 07851 88-2651 als auch per Mail an c.kircher@stadt-kehl.de erreichbar.

 

Bekanntmachungen & Termine

 
 

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